„Gesund“ und doch krank: Reizdarm-Syndrom immer mehr auf dem Vormarsch

Immer mehr Deutsche leiden unter dem so genannten Reizdarm-Syndrom. Darunter versteht man häufig wiederkehrende Bauchschmerzen oder –krämpfe, für die es keine organischen Ursachen gibt. Diese Darmprobleme treten häufig in Zusammenhang mit Verstopfung, Blähungen und Durchfall auf.

Aktuelle Forschungsansätze

Forscher haben herausgefunden, dass die Beschwerden des Reizdarm-Syndroms durch eine gestörte Reizübertragung im Darm verursacht werden können. Die Darmmuskulatur verkrampft oder erschlafft: Unangenehme Probleme sind damit verbunden.

Im Darm erfüllen verschiedene Bakterien lebenswichtige Aufgaben. Sie kümmern sich als „körpereigene Polizei“, um ungebetene Gäste und sind gleichzeitig „Müllmänner“, indem sie krankmachende Bakterien unschädlich machen.

Mögliche Ursachen

Eine gesunde Darmflora sei somit sehr wichtig für die Gesundheit. Denn nur so könnten sich schädliche Hefe- und Bakterienarten im Körper nicht breit machen. Eine schlechte Darmflora kann entstehen durch:

  • häufige Einnahme von Medikamenten,
  • zu vielen Süßigkeiten, Stress,
  • zu wenig Flüssigkeitsaufnahme 
  • ungesunde Lebensweise (zu einseitige Lebensweise)

Lebensmittelunverträglichkeiten

Bei einem Reizdarm-Syndrom sollte aber immer auch an eine Unverträglichkeit von Lebensmitteln gedacht werden. Viele Menschen reagieren auf Laktose oder Gluten allergisch, und viele wissen das gar nicht! Auch diese versteckten allergischen Reaktionen sind noch weitgehend unbekannt, obwohl es hierfür sehr gute analytische Möglichkeiten gibt,

eine Unverträglichkeit zu bestimmen.

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