Folsäure für die Vorsorge!

Ein sehr wichtiges, aber leider wenig bekanntes Vitamin steht jetzt im Mittelpunkt: Die Folsäure. Diese Substanz kann nur in geringen Mengen in der Leber gespeichert werden – deswegen kann es bei Fehlernährung schon nach wenigen Wochen zu Mangelzuständen kommen. Reizbarkeit, Aggressivität und Gedächtnisschwäche sind dann noch die harmlosesten Symptome.

In der Schwangerschaft (vor allem in der Anfangsphase) kann fehlende Folsäure schwere Geburtsfehler auslösen. Außerdem führt ein Mangel an dem wichtigen Stoff zu Blutarmut (Anämie), die wiederum das Immunsystem schwächt und schwere Erkrankungen wie Krebs begünstigen kann. Häufig werden außerdem Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie im Verdauungstrakt beobachtet. Durchfall, Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust können die Folge sein.

Raucher sollten besonders auf ihren Folsäurespiegel achten: Er ist bei Ihnen sehr häufig zu niedrig. Ähnlich wirkt starker Alkoholgenuss.

In der Nahrung kommt Folsäure vor allem in Weizenkleie, roten Bohnen, Spinat und Kalbsleber vor. Aber auch in Brokkoli, Hühnereiern, Sojabohnen, Bierhefe und Roter Beete ist der Stoff enthalten.

Positive Wirkungen der Folsäure sind bei verschiedenen Erkrankungen belegt. So kann richtig dosierte Folsäure beispielsweise bei Gicht sehr positiv wirken. Außerdem unterstützt das Vitamin die Abwehrkräfte und reduziert das Krebsrisiko.

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