Gesundheitszentrale Darm

Der Darm ist eine Gesundheitszentrale in unserem Körper. Das Immunsystem arbeitet hier im Akkord, Mineralstoffe aus der Nahrung werden aufgenommen und manche Nährstoffe – zum Beispiel einige B-Vitamine, Folsäure und Vitamin K – werden auch direkt im Darm durch Bakterien erzeugt.  

Wenn im Darm nicht „alles im Lot“ ist, kann es zu einer Reihe von Gesundheitsproblemen kommen wie Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall. Dort tobt nämlich ständig ein Kampf: „gute“ Bakterien, die lebenswichtige Stoffe aus der Nahrung holen, gegen „böse“ Bakterien. Leider kann der Darm leicht aus dem Gleichgewicht kommen.

Ursache ist oft die Ernährung: zu viel Zucker, Fett und Fleisch, zu wenig vollwertige Nahrung wie Rohkost, Salate oder Vollkornbrot, zu wenige Ballaststoffe. Unsere Ernährung hat sich in den letzten 200 Jahren radikal verändert – unser Darm nicht. Das kann zur Folge haben, dass wir Vollkornkost gar nicht mehr richtig vertragen. Kein Wunder, denn der Darm muss sich bei Vollwertkost viel mehr „anstrengen“ als bei Steak, Schnitzel und Braten.
Die naturheilkundlich orientierte Medizin kennt ein weiteres Problem: Antibiotika oder Cortison zerstören nicht nur die krank machenden Bakterien, sondern beeinflussen auch die „guten“ Bakterien im Darm. Fachleute sprechen dann von einer „gestörten Darmflora“. Nach einer Behandlung mit Antibiotika ist eine Darmsanierung fast immer sinnvoll, aber auch als Vorsorge gegen Gesundheitsrisiken, die sich aus der gestörten Darmflora ergeben. Dazu gehören Allergien, Heuschnupfen oder Hautprobleme.

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